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Freitag, 18. Oktober 2019
   



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Sinziger Kommunalwahlen 2019: Das Wahlprogramm der SPD

Sinzig.Gemeinsam.Sozial.Gestalten.

Die Stadt befindet sich im Aufbruch - mit der Wahl eines neuen Bürgermeisters haben sich die Bürgerinnen und Bürger für einen neuen Weg ausgesprochen. Die Sinziger SPD will dafür sorgen, dass dieser Aufbruch auch ein soziales Gesicht hat.

SINZIG ist ein guter Platz zum Leben. Verkehrsanbindung, Landschaft, Schulen, Einkaufen, Arztpraxen und ein buntes Vereinsleben bieten gute Voraussetzungen. Aber Sinzig hat noch nicht alle Hausaufgaben gemacht, um auch in Zukunft lebenswert zu bleiben.

GEMEINSAM – denn wir schaffen ´s nicht allein. Wenn wir etwas erreichen wollen, ist gute Zusammenarbeit mit den anderen Ratsfraktionen und der Verwaltung erforderlich. So haben wir das in den vergangenen Jahren mit vielen Ideen konstruktiv und letztlich erfolgreich umgesetzt. Gute Politik für Sinzig ist auf unsere Grundsätze ebenso angewiesen wie auf Ihre Ideen und die Beteiligung der Bürgerschaft.

SOZIAL heißt für uns, dass das Gemeinwohl im Mittelpunkt steht. Es ist unser besonders Anliegen, den Bedürfnissen von Familien, Kindern und älteren Menschen, von Menschen mit Behinderungen und von benachteiligten Gruppen Gehör zu verschaffen.

GESTALTEN. Die bereits angestoßenen Vorhaben wie der Neubau von Kindertagesstätten, die Bahnsteigerhöhung, die Mensa der Realschule plus, die Sporthalle der Grundschule in Bad Bodendorf, das Feuerwehrgerätehaus, der Kunstrasenplatz in Westum, die Dorfgemeinschaftshäuser in Koisdorf und Löhndorf, der Mehrgenerationenplatz in Franken sind gut für die Kernstadt und die Ortsteile von Sinzig.

DIESES SIND UNSERE ZIELE:

SOZIALES
Wir wollen, dass Sinzig lebenswert bleibt, auch in sozialer Hinsicht: für Familien, für Ältere und Jugendliche, für Menschen mit Behinderungen. Wir wollen, dass die Stadt hier noch mehr tut. Deshalb setzen wir uns ein für den Ausbau der Kitas, für die Stärkung der Schulen, die Unterstützung der vielfältigen Angebote im HOT, die Unterstützung und Intensivierung der Integrationsangebote für Flüchtlinge, für die Einrichtung von Senioren-, Jugend- und Behindertenbeiräten, für Gemeindeschwestern und eine barrierefreie Stadt. Sozial heißt auch: bezahlbaren Wohnraum fördern. Deshalb liegt uns die Gründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft besonders am Herzen, die Wohnen (z. B. auf dem "Rick-Gelände") zu günstigen Mieten fördern soll.

STADTENTWICKLUNG
Wir wollen die Lebensqualität in der Stadt und in den Stadtteilen fördern. Die Innenstadt soll attraktiver für Besucher sowie für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt werden und weiterhin ein kultureller Anlaufpunkt sein. So wollen wir uns dafür einsetzen, dass wieder Übernachtungsmöglichkeiten in der Innenstadt geschaffen werden, z.B. durch die Ansiedlung eines Hotels oder eines Jugendgästehauses. Aber auch in den Ortsteilen sollen Maßnahmen zur Steigerung der Lebensqualität unterstützt werden: Bad Bodendorf benötigt ein Einkaufszentrum, ein Freizeitgelände mit Baggersee in der Goldenen Meile wollen wir zusammen mit Bad Breisig auf den Weg bringen. Besonders am Herzen liegt uns daher die Einrichtung eines zentralen Bürgerzentrums (z. B. in der "Alten Druckerei").

FÖRDERUNG DER WIRTSCHAFT
Wir wollen dafür sorgen, dass Sinzig ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt. Dafür wollen wir die Ansiedlung neuer, zukunftsweisender Unternehmen z. B. aus der IT-Branche fördern und bereits ansässige Unternehmen besser unterstützen: wir wollen neue Gewerbeflächen schaffen und für ein schnelles Internet für die Unternehmen sorgen. Wir wollen damit Möglichkeiten für sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze
bieten. Besonders am Herzen liegt uns daher die Versorgung des Gewerbegebiets und der Stadtteile mit schnellen Internetzugängen.

UMWELTSCHUTZ
Wir wollen bei allen Projekten – ob Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung oder Bauen generell – die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit mitberücksichtigen. Dieses muss sich bei allen Vorhaben der Stadt Sinzig zur Selbstverständlichkeit entwickeln.

VERKEHR
Wir wollen die Verkehrssituation in Sinzigs Innenstadt verbessern. Die Umbauten am Sinziger Bahnhof sind eingeleitet, der Straßenverkehr hingegen benötigt neue Lösungen. Durch die verstärkte Förderung des Radverkehrs, bspw. durch die Einrichtung von mehr Stellplätzen für Fahrräder und Ladestationen für E-Bikes, kann es zudem gelingen, den PKW-Verkehr in Sinzig zu verringern. Neue – ggf. bewirtschaftete – Parkplätze (z.B. in Verbindung mit einem Bürgerzentrum) sollen den Zugang der Kunden zur Innenstadt, zu unserer Gastronomie sowie unseremEinzelhandel leichter machen. Um die Attraktivität der Innenstadt weiter zu erhöhen, wollen wir die Einrichtung einer temporären Fußgängerzone in der Innenstadt erreichen. Besonders am Herzen liegen uns daher zusätzliche Parkplätze für die Innenstadt.

KULTUR
Wir wollen die Kultur fördern. In Sinzig und den Ortsteilen gibt es vielfältige kulturelle Aktivitäten. Wir wollen ein Gesamtkonzept entwickeln, das die vielfältigen Initiativen der Vereine, der Künstlerinnen und Künstler, der Schulen und der privaten Aktivitäten verlässlich unterstützt und damit wertschätzt. Konzerte, Theateraufführungen oder Ausstellungen können das „kulturelle Profil“ der Stadt stärken und die Attraktivität der Innenstadt für Besucher wie für die Bürgerschaft erhöhen. Daher soll das Gesamtkonzept auch die bestehenden und noch zu schaffenden Veranstaltungsorte berücksichtigen. Sie müssen zentral liegen und auch für größere kulturelle Veranstaltungen geeignet sein. Wie auch beim Themenpunkt „Stadtentwicklung“ liegt uns dazu die Einrichtung eines zentralen Bürgerzentrums (z. B. in der "Alten Druckerei") sehr am Herzen.

TOURISMUS
Wir wollen den Tourismus fördern. Die verkehrsgünstige Lage der Stadt am Eingang zum Ahrtal und am Fuß der Eifel bietet Chancen, die wir nutzen wollen: Durch eine bessere Verknüpfung bestehender Aktivitäten der Stadt und mehr Kooperation mit den Nachbarkommunen, durch die bessere Vermarktung der Sinziger Vorzüge, durch mehr und neue Angebote für Touristen. So wollen wir erreichen, dass Gewerbetreibende in der Stadt gehalten und neue hinzugewonnen werden. Und wir dafür sorgen, dass der Tourismus auch zum Erlebniswert und zur Steigerung der Lebensqualität der Einwohner beiträgt auch soziale Chancen eröffnet (Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen oder Menschen mit Beeinträchtigungen). Besonders am Herzen liegt uns die Schaffung eines Besucherzentrums mit umfassenden Informations- und Service-Angeboten.


15. Mai 2019, Sabine Eggert, © SPD-Bad Bodendorf

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